{"id":300484,"date":"1974-01-01T00:00:08","date_gmt":"1973-12-31T23:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vanoorschot.nl\/dbnl\/ter-braaks-brieven-aan-konrad-merz\/"},"modified":"2021-06-04T13:50:17","modified_gmt":"2021-06-04T12:50:17","slug":"ter-braaks-brieven-aan-konrad-merz","status":"publish","type":"dbnl","link":"https:\/\/www.vanoorschot.nl\/en\/dbnl\/ter-braaks-brieven-aan-konrad-merz\/","title":{"rendered":"Ter Braaks brieven aan Konrad Merz"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\"><div class=\"wp-block-column dbnl-links is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\r\n\r\n <interp type=\"zender\" value=\"braa002\"><\/interp><interp type=\"ontvanger\" value=\"merz003\"><\/interp><interp type=\"primair\" value=\"19350524\"><\/interp><div class=\"pb\">[p. 72]<\/div>\r\n<a name=\"7\"><\/a>\r\n<h3>Ter Braaks brieven aan Konrad Merz<\/h3>\r\n\r\n<h4 class=\"small-margins\">&#8216;s Gravenhage, 24 Mai &#8217;35<\/h4>\r\n\r\n<p>Sehr geehrter Herr Lehmann<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Vielen Dank f\u00fcr Ihren Brief. Ich m\u00f6chte selbstverst\u00e4ndlich sehr gem Ihre Bekanntschaft machen. Wenn es Ihnen passt mal mittags zwischen 3 und 6 zu mir zu kommen, werde Ich Sie fast jeden Tag empfangen k\u00f6nnen. Schlagen Sie also etwas konkretes vor, and bringen sic auf jeden Fall das Manuskript mit. Ich werde es lesen and Innen ehrlich sagen was ich davon halte.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Hochachtungsvoll<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Menno ter Braak<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Aantekening: Kurt Lehmann, in 1900 te Berlijn geboren, schreef onder de naam Konrad Merz. Ter Braaks duits is ongewijzijd overgenomen.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>R.S.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<a name=\"section-7-26\"><\/a>\r\n\r\n\r\n\r\n <interp type=\"primair\" value=\"19350618\"><\/interp><h4>&#8216;s Gravenhage, 18 Juni &#8217;35<\/h4>\r\n\r\n<p>Sehr geehrter Herr Lehmann<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Vielen Dank f\u00fcr Ihren Brief and das Manuskript, das ich so bald ich Zeit babe hoffe lesen zu k\u00f6nnen. Was Sie \u00fcber Ihre Verh\u00e4ltnisse schreiben, ist nicht gerade erfreulich. Vielleicht k\u00f6nne ich tats\u00e4chlich etwas f\u00fcr Sie im Justizministerium erreichen; daf\u00fcr m\u00fcsste ich \u00fcber n\u00e4heres wissen \u00fcber Ihre Pl\u00e4ne. Wo ich Donnerstag 20. nach Paris fahre, wo der Schriftstellerkongress gegen den Faschismus tagen wird, kann ich aber in dieser Woche keine Zeit f\u00fcr Sie freimachen. Ich schicke Ihnen also, damit Sie vorl\u00e4ufig Mittel der Existenz haben, <i>f<\/i> 50 (eingeschlossen). Mehr habe ich augenblicklich nicht zur Verf\u00fcgung.<\/p>\r\n<div class=\"pb\">[p. 73]<\/div>\r\n<p>Schreiben Sie mir bitte, ob und wann es Ihnen in der n\u00e4chsten Woche passt nach Haag zu kommen. Ich werde dann auch Ihr Buch gelesen haben.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>m. fr. Gruss hochachtungsvoll<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Menno ter Braak<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>N.B. Ich erhielt eine Antwort vom NTB, in der der Direktor mit schrieb er untersuche die Angelegenheit; er hat n\u00e4mlich ziemlich oft mit Betr\u00fcgen zu tun. Hoffentlich werden Sie bald von ihm h\u00f6ren; sonst werde ich ihm nochmals an seiner Brief erinnern.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>\r\n<i>Aantekening. Konrad Merz had in<\/i> Das Neue Tage-Buch <i>een bijdrage gepubliceerd, \u2018Aus dem Tagebuch eines Berliner Studenten\u2019, waarvoor hij nog geen honorarium ontvangen had. Ter Braak kende de direkteur hij wie hij voor Merz bemiddelde.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n\r\n<a name=\"section-7-28\"><\/a>\r\n\r\n\r\n\r\n <interp type=\"primair\" value=\"19350619\"><\/interp><h4>Mittwoch [&#8216;s-Gravenhage, 19. 6. 1935]<\/h4>\r\n\r\n<p>Sehr geehrter Herr Lehmann<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Ich habe eben Ihr Manuskript zu Ende gelesen, konnte nicht aufh\u00f6ren. Das Buch ist <i>ausgezeichnet<\/i>, es geh\u00f6rt zu den B\u00fcchern, die mit minimalen Mitteln Maximales erreichen. Wenn Querido das Buch nicht nimmt, ist er <i>verr\u00fcckt<\/i> and wit geben es auf eingene Faust heraus.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Schreiben Sie hitte die Fortsetzung! K\u00fcmmern Sie sich nicht um das Geld! Sie k\u00f6nnen eventuell einige Wochen bei mir wohnen, wo Sie ein Zimmer zum Arbeiten haben k\u00f6nnen. Sie haben hoffentlich meinen Einschreibebrief in guter Ordnung erhalten?<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Dies in grosser Eile. Sie kommen also n\u00e4chste Woche zu mir? Appellieren Sie, wenn n\u00f6tig, an mich, wenn die Fremdenpolizei Sie bel\u00e4stigt.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>m. herzl. Gruss<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Ihr <i>Menno ter Braak<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>\r\n<i>briefkaart<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<span class=\"small-caps\">forum<\/span>\r\n<\/p>\r\n\r\n\r\n<a name=\"section-7-30\"><\/a>\r\n\r\n\r\n\r\n <interp type=\"primair\" value=\"19350822\"><\/interp><div class=\"pb\">[p. 74]<\/div>\r\n<h4 class=\"small-margins\">Sestri-Levante, [22. 8. 1935]<\/h4>\r\n\r\n<p>Lieber Herr Lehmann<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Einen sch\u00f6nen Gruss aus Italien, das uns ausgezeichnet gef\u00e4llt, besonders wegen seines Mangels an nordischen \u2018Tiefe\u2019 und sonstigen Vernebelungen.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>gern Ihr <i>Menno ter Braak<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>\r\n<i>Prentbriefkaart<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n\r\n<a name=\"section-7-32\"><\/a>\r\n\r\n\r\n\r\n <interp type=\"primair\" value=\"19360413\"><\/interp><h4>[Eibergen, 13. 4. 1936]<\/h4>\r\n\r\n<p>Lieber Herr L.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Kommen Sie bitte <i>Donnerstag<\/i> im Lauf des Morgens. Wir m\u00f6chten n\u00e4mlich Sie and das Duo Erika Mann-Therese Giehse an unserem Tisch vereinigen.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>mit herzl. Gruss<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Ihr <i>Menno ter Braak<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>\r\n<i>Prentbriefkaart. Erika Mann en Therese Giehse traden dezelfde avond met het literaire kabaret Die Pfefferm\u00fchle in Diligentia op. Menno ter Braak ging met zijn vrouw en Konrad Merz naar deze voorstelling; na afloop kwam het gezelschap opnieuw bijeen.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n\r\n<a name=\"section-7-34\"><\/a>\r\n\r\n\r\n\r\n <interp type=\"primair\" value=\"19360725\"><\/interp><h4>Eibergen, 25 Juli &#8217;36<\/h4>\r\n\r\n<p>Lieber Merz<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Dass die Musik von De Roos nicht zu Ihrem Text passt, ist eine sehr bedauerliche Sache. Wie kommt es denn? Ich meinte, Hirsch sei entz\u00fcckt \u00fcber die Musik? Hat er sich geirrt, oder haben Sie sich geirrt? Was ist los?<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Der Standpunkt Queridos ist wenig grossz\u00fcgig; aber was soll man\r\n<\/p><div class=\"pb\">[p. 75]<\/div><p>machen mit einero solchen \u2018Idealisten\u2019! Der hat wohl schon graue Haare von der Oesterreichsache; es muss tats\u00e4chlich ziemlich unangenehm f\u00fcr ihn sein, dass Papen mit Schussnigg paktiert. Ich halte schreiben an Oprecht ehrlich gesagt f\u00fcr aussichtslos. Immerhin k\u00f6nnte man es versuchen; der Verlag wird aber im jetztigen Augenblick wohl ebensowenig grosszi\u00fcgig sein. Wenn sich nicht vieles \u00e4ndert, sehe ich eine schlechte Konjunktur f\u00fcr die Emigrationsliteratur, Das deutsche Ausland ist nicht allzu gross&#8230; Es ist wirklich <i>sehr<\/i> Schade, dass die sache mit der Operette nicht geklappt hat. Das wire eine ausgezeichnete L\u00f6sung gewesen.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Was jetzt anzufangen? Ich will mal dar\u00fcber nachdenken, ob [ich] nicht irgendeinen M\u00e4zen auffinden kann. Unter meinen Bekannten sind diese Herren leider sehr selten. Aber beunruhigen Sie sich vorl\u00e4ufig nicht zu sehr. Wir werden, wenn nicht alles schief geht, noch etwas finden, denke ich. F\u00fcr die ersten Tage haben Sie auf jeden Fall die 35 Gulden, die ich Ihnen heute geschickt habe.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Wie steht es um Ihren <i>Pass<\/i>? Ich habe davon nichts mehr geh\u00f6rt. Jetzt das Wichtigste: Ihr Buch. Ich will Ihnen ehrlich sagen, dass der Anfang mir in der vorliegenden Form <i>nicht<\/i> durchaus gelungen erscheint. Tats\u00e4chlich kann man aus den ersten Seiten noch keine Schli sse ziehen; aber in einem Punkt tun Sie gerade das, was ich gef\u00fcrchtet habe: Sie wiederholen sich. Nur <i>teilweise<\/i>; nichts destoweniger ist es Wiederholung. Und Ihr erstes Buch darf nicht wiederholt werden, sonst w\u00fcrde es seine fra\u00eecheur verlieven. Diese Notiz meinerseits betrifft haupts\u00e4chlich einige vereinzelten Stellen, die bei Ihrem vorigen Buch ankn\u00fcpfen; das k\u00f6nnte man nach meiner Meinung \u00fcberhaupt vermeiden; and darn die Sache mit dem Koekenbakker, die als Motiv nichts neues gibt; ich w\u00fcrde raten, das viel k\u00fcrzer zu fassen, so dass der Diebstahl deutlicher spricht. Ich glaube, dass Sie sich besonders h\u00fcten m\u00fcssen f\u00fcr das Anekdotisch-holl\u00ebndische, das Sie in Ihrem ersten Buch ausgezeichnet behandelt, aber <i>in dieser Form<\/i> auch ersch\u00f6pft haben. Ab Seite 22 (\u2018Schiffe schliefen hier&#8230;\u2019) wirkt die Sache auf mich als Wiederholung.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Sehr<\/i> gut finde ich dagegen die Geschichte mit dem M\u00e4dchen. Dieses Thema ist neu and well Ihr Stil ruhiger geworden ist wirkt es auch formal als neu. Von Seite 6 bis 22 gef\u00e4llt der Rest mir aus-<\/p><div class=\"pb\">[p. 76]<\/div><p>gezeichnet. F\u00fchren Sie dieses Thema, oder analoge Themen, weiter, dann wird Ihr zweites Buch \u00fcber das erste hinausragen. Wenn ich Sie w\u00e4re, w\u00fcrde ich <i>jedes Kontakt mit \u2018Ein Mensch F\u00e4llt&#8230;\u2019 absch\u00fctteln<\/i>; ich meine selbstverst\u00e4ndlich: formal. Auch den Namen Winter \u00e4ndern. So etwas wirkt manchmal als eire Befreiung. Denn Wiederholung ist immer Niedergang. Die Geschichte mit dem M\u00e4dchen (und \u00fcberhaupt: das Verh\u00e4ltnis der Deutschen zu Europa) ist reich genug, Sie brauchen bestimmt nicht \u2018an den alten Vorrat zu hacken\u2019; Ilsepruch, Cornelia <i>streichen<\/i>!<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Meine Frau, die das Manuskript gelesen hat, hat dieselbe Empfindungen. Sie ist auch entz\u00fcckt \u00fcber die Sache mit Madeleine.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>mit herzlichem Gruss Ihr<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>MtB.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>\r\n<i>Weniger<\/i> Anekdote, <i>mehr<\/i> Analyse und Problem: das scheint mir die L\u00f6sung. Oder ein ganz neues Leben in Alphen (keine Wiederholung von Ilpendam?)<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>\r\n<i>Aantekening. Fritz Hirsch, die met zijn gezelschap de<\/i> Fritz Hirsch Operette <i>de Princesse Schouwburg in Den Haag bespeelde, had de muziek van Robert de Roos afgekeurd omdat hij die niet vond passen bij Merz&#8217; tekst \u2018Pardon, pardon, ich liebe Sie\u2019.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Op 11 juli 1933 had de oostenrijkse kanselier Kurt van Schuschnigg met de duitse gezant Franz von Papen een overeenkomst gesloten, die de betrekkingen tussen de beide landen moest verbeteren. De drie gepubliceerde artikelen klonken onschuldig genoeg: erkenning van de oostenrijkse soevereiniteit, non-interventie en de belofte, dat Oostenrijk een buitenlandse politiek zou voeren, die ervan uitging dat Oostenrijk een duitse staat was, maar dankzij het veel groter aantal geheime klausules, die onder andere deelname van Arthur Seyss-Inquart aan de oostenrijkse regering mogelijk maakten, had Hitler een uitstekend instrument in handen om de Anschluss van Oostenrijk voor te bereiden.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Emil Oprecht was direkteur van het Europa-Verlag te Z\u00fcrich, dat onder zijn leiding veel boeken van duitse emigranten uitgaf.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Na<\/i> Ein Mensch f\u00e4llt aus Deutschland&#8230; <i>was Merz aan zijn tweede boek<\/i> Generation ohne V\u00e4ter <i>begonnen.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n\r\n<a name=\"section-7-36\"><\/a>\r\n\r\n\r\n\r\n <interp type=\"primair\" value=\"19361221\"><\/interp><h4>Haag, 21 Dez. &#8217;36<\/h4>\r\n\r\n<p>Lieber Merz<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Heute abend habe ich Ihr Manuskript \u2018aus einem Guss\u2019 zu Ende gelesen. Ich hatte wenig Zeit und wollte aufh\u00f6ren, musste trotz-<\/p><div class=\"pb\">[p. 77]<\/div><p>dem weiter lesen bis ich fertig war. Da haben Sie den besten Beweis, den Sie sich erw\u00fcnschen k\u00f6nnen. Wenn Sie so weiterfahren, wird Ihr zweites Buch <i>noch viel besser<\/i> als das Erste. Es ist vor allem <i>bedeutender<\/i> (wenn das erste vielleicht charmanter sein m\u00f6ge), es ist zweifellos besser geschrieben, und das Problem geht noch tiefer (ich meine: oberfl\u00e4chlicher, sage zu einem Deutschen trotzdem: tiefer). Madeleine ist ausgezeichnet, Wesener verspricht sehr viel, ich warte mit Ungeduld, bis er ganz vor mir stehen wird. Die K\u00e4se-atmosph\u00e4re ist als Satyre sehr gut, die Vision der aufmarschierenden Blumen von einer entzt ckenden Naivet\u00e4t und als solche, als Intermezzo m\u00e4rchenhaft.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Und wichtig ist mir auch, dass es Ihnen gelungen ist die Wiederholung zu vermeiden. Es ist gut, dass Sie in der malerischen Beschreibung von Boskoop &#8211; Alphen sehr wortkarg gewesen sind.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Ich habe auch das Gef\u00fchl, dass Sie sich w\u00e4hrend des Schreibens immer mehr von den Angst vor der Wiederholung gel\u00f6st haben, weil die neue Atmosph\u00e4re Ihnen immer deutlicher vor Augen kam. &#8211; Diese Notiz als vorl\u00e4ufiges.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Wir reisen am Donnerstag ab nach <i>Eibergen.<\/i> Hoffentlich wird es mir gelingen mich die ganze Woche bis Neujahr dort zu verstecken, denn ich \u00fcberarbeite mein Manuskript \u2018Von Alten und Neuen Christen\u2019 zum letzten Male.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Happy Christmas in Br\u00fcssel. Und schreiben Sie Ihr Buch bald ab! Ich bin \u2018gespannt wie ein junges M\u00e4dchen\u2019 nach der Abwicklung des Problems.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Was macht die Operette?<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>mit herzlichem Gruss, auch von meiner Frau,<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Ihr <i>Menno ter Braak<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Das Manuskript behalte ich, Ihrem Wunsch gem\u00e4ss, hier.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Unser neuer Haus ist ruhig and still wie einem Haus im <i>Dorf<\/i> Haag geziemt. Der Garten ist nut noch vorl\u00e4ufig, potential da.<\/p>\r\n\r\n\r\n<a name=\"section-7-38\"><\/a>\r\n\r\n\r\n\r\n <interp type=\"primair\" value=\"19370514\"><\/interp><div class=\"pb\">[p. 78]<\/div>\r\n<h4 class=\"small-margins\">Den Haag, 14 Mai &#8217;37<\/h4>\r\n\r\n<p>Lieber Merz<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Ihr Nachricht \u00fcber die unbekannte Briefe Multatulis hat, wie Sie richtig erraten haben, einen ausserordentlichen Neugier bei mir wachgerufen! Die Sache mit Edu ist n\u00e4mlich momentan sehr unklar, weil zwei Parteien einander bek\u00e4mpfen, und diese Briefe k\u00f6nnten vielleicht entscheiden. Also: was soil ich tun um sie legen and eventuell ver\u00f6ffentlichen zu k\u00f6nnen? Selbstverst\u00e4ndlich bin ich bereit nach Hilversum zu kommen, so bald ich Zeit finden kann. Leider k\u00f6nnen wir am Sonnabend nicht in Lunteren kommen, weil wir schon heute abend nach dem Achterhoek fahren; ich bin aber <i>ab Dienstag<\/i> wieder im Haag zu erreichen and w\u00fcrde <i>hohen<\/i> Wert darauf legen bald Einzelkeiten \u00fcber den Fall von Ihnen zu erfahren.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Hoffentlich ist Ihre Mutter selbst schon in Holland and hat man sie nicht mit einero Theologen verwechselt?<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Lassen Sie hitte bald von sich h\u00f6ren,<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>mit herzlichem Gruss<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Ihr <i>Menno ter Braak<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Ist meine Brosch\u00fcre gegen Mussert scharf genug?<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>\r\n<i>Aantekening. Over<\/i> Merz <i>in de aanhef is door de ontvanger tijdens de oorlog<\/i> Kurt <i>geschreven; het postscriptum is in zijn geheel doorgehaald.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Ter Braak had enige maanden eerder, op 11 februari, in<\/i> Het vaderland <i>vastgesteld dat de kinderen van Douwes Dekker zich niet gegeneerd hadden hun vader te bekladden. Multatuli&#8217;s schoondochter nam het Ter Braak vooral kwalijk dat hij haar man Edu \u2018een rat\u00e9\u2019 genoemd had. Op 31 mei berichtte Ter Braak in<\/i> Het vaderland <i>dat hij inzage had gehad in de brieven van Multatuli aan de uitgever J. van der Hoeven, die zijn standpunt bevestigden. Nadat ze in augustus in<\/i> Groot Nederland <i>gepubliceerd waren kwam bij Van Holkema &amp; Varendorf in hetzelfde jaar uit<\/i> Multatuli en zijn zoon. <i>Brieven van Multatuli aan J. van der Hoeven. Uitgegeven en ingeleid door Menno ter Braak.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Ter Braaks brochure<\/i> Het nationaal-socialisme als rancuneleer <i>was in het bizonder tegen het bureau Mussert &amp; Co. gericht.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n\r\n<a name=\"section-7-40\"><\/a>\r\n\r\n\r\n\r\n <interp type=\"primair\" value=\"19380703\"><\/interp><div class=\"pb\">[p. 79]<\/div>\r\n<h4 class=\"small-margins\">Haag, am 3. Juli &#8217;38<\/h4>\r\n\r\n<p>Lieber Merz<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Ihr Buch habe ich heute, in f\u00fcnf Stunden, ununterbrochen gefesselt, zu Ende gelesen. Sie werden mir verzeihen, dass ich ein Buch solchen Formats nicht sofort bewaltigen kann; die erste Lekture war schnell, ich veerde das Ganze mindestens noch einmal lesen. Aber schon kann ich Ihnen sagen, dass es meine k\u00fchnsten Erwartungen noch weit \u00fcbertroffen hat. Es kam mir w\u00e4hrend des Lesens diese Formel: <i>der \u2018Zauberberg\u2019 der Emigration von Dostojewski geschrieben.<\/i> Dass man an solche Namen denkt, ist schon der Beweis daf\u00fcr, das Sie etwas Grosses geschaffen haben. Ein Vergleich mit <i>\u2018Ein Mensch f\u00e4llt&#8230;\u2019<\/i> ist gar nicht mehr n\u00f6stig: Sie haben jetzt eine H\u00f6he erreicht, die nichts mehr zu \u2018versprechen\u2019 braucht, die ganz f\u00fcr sich eine H\u00f6he <i>ist<\/i>, War Ihr erstes Buch ein subjektives, geradliniges Bekenntnis, \u2018Generation ohne V\u00e4ter\u2019 ist etwas ganz andres; ich h\u00e4tte fast gesagt: etwas Objektives, wenn das Wort nicht so zweideutig w\u00e4re. Die Subjektivit\u00e4t ist ja nicht verschwunden, sondern aufgesogen worden von dieser Objektivit\u00e4t, genau wie es bei Dostojewski der Fall ist. Ja, der einzige Namen, der bei einem Vergleich sich meldet, ist der Namen Dostojewskis; der Anfang ist noch mehr Gogolj, allm\u00e4hlich wachsen Sie in Ihr Buch hinein, und dann gen\u00fcgt dieser Namen schon nicht mehr ganz. Dies mein Eindruck nach der <i>ersten<\/i> Lekt\u00fcre (teilweise <i>zweite<\/i> Lekt\u00fcre, denn ich las ja schon die ersten Kapitel in provisorischer Fassung), und also ein vorl\u00e4ufiger Eindruck; trotzdem glaube ich nicht, dass ich mich wesentlich irre. Auf jeden Fall haben Sie mit Dostojewski gemeinsam, dass Sie ein richtiger <i>Romans<\/i>chriftsteller sind, der \u2018wie ein Besessener\u2019 schreibt und so die Realit\u00e4t \r\ndes Alltaglebens in einer traumhafter Vision zu gestalten vermag. Das ist etwas grosses; ich kann mich eigentlich nicht vorstellen, das <i>Sie<\/i> es sind, der Sie diese F\u00fclle erreicht haben. (Entschuldigung: nicht weil ich Sie wenig sch\u00e4tzte, sondern weil Sie sich in diesem Buch verzehnfacht haben.) Sie m\u00fcssen vollkommen von Ihren eigenen Gestalten verzaubert gewesen sein, sonst kann man so etwas nicht machen.<\/p>\r\n<div class=\"pb\">[p. 80]<\/div>\r\n<p>Sie sehen: ich bin nach der ersten Lekt\u00fcre <i>begeistert<\/i>, und darum m\u00f6chte ich Ihnen schon diese Begeisterung sofort mitteilen. Ich halte es ja durchaus f\u00fcr m\u00f6glich, dass Sie nach einen so enormen Anstrengung selbst nicht mehr wissen, was Sie eigentlich geschrieben haben; wer so mit seinen Gestalten gelebt hat, muss sich wohl schwerlich wieder zur\u00fcckfinden k\u00f6nnen. &#8211; Ein paar vorl\u00e4ufige Bemerkungen:<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Die Madeleine ist <i>ausgezeichnet<\/i>; ich w\u00fcsste nicht, was ich gegen eine solche Psychologie einwenden k\u00f6nnte. Dabei ist das \u2018Symbolische\u2019 so sch\u00f6n in ihr (wie auch in den andren Personen) versteckt geblieben, dass sie niemals als ein \u2018Symbol von Frankreich\u2019 anmutet&#8230; und es eben darum <i>ist.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Sie haben sich seit \u2018Ein Mensch f\u00e4llt&#8230;\u2019 auch rein stylistisch geschen enorm entwickelt. Das Sentimentalische und \u2018junge\u2019 ist verschwunden; der Stil ist reif, urdeutsch und trotzdem pr\u00e4zis und nicht zu sehr in die L\u00e4nge gezogen. (Meine Eitelkeit ist ein wenig Stolz darauf, dass ich den Keim dieses Romans hinter dem anekdotischen Vordergrund Ihres Erstlings entdeckte.) Trotzdem haben Sie die Ehrlichkeit des ersten Buches keineswegs preisgegeben; \u2018Gen. ohne V\u00e4ter\u2019 ist <i>gek\u00f6nnt<\/i>, aber nicht glatt-rasiert. Der Humor in einem Kapitel wie \u2018Der Kring\u2019 ist ausgezeichnet, erinnert mich auch sehr lebhaft an Dostojewski.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Das sind so einige sehr vorl\u00e4ufige Bemerkungen. Ich will diesen Brief noch mit der Sonntagspost abschicken und muss also kurz sein. Hoffentlich haben wir noch Gelegenheit \u00fcber das Buch zu sprechen, bevor ich nach S\u00fcd-Frankreich abreise (wahrscheinlich am 17. Juli). &#8211; Nut noch etwas rein Praktisches: haben Sie das Manuskript schon an Querido verkauft? Wenn noch nicht, so k\u00f3nnen Sie ihm eventuell sagen, dass ich in het Vaderland einen grossen Artikel dar\u00fcber schreiben werde. \u00dcbrigens d\u00fcrfte er stolt sein ein solches Buch verlegen zu k\u00f6nnen. Es erscheint doch <i>bestimmt<\/i> noch im Herbst?<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Hauptsache: \u2018Generation ohne V\u00e4ter\u2019 ist zweifellos ein Buch <i>ersten Ranges.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>herzliche Gl\u00fcckwunsche und Gr\u00fcsse<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Iher <i>MtB.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n\r\n<a name=\"section-7-42\"><\/a>\r\n\r\n\r\n\r\n <interp type=\"primair\" value=\"19380923\"><\/interp><div class=\"pb\">[p. 81]<\/div>\r\n<h4 class=\"small-margins\">Juan-les-Pins, 23. IX. [1938]<\/h4>\r\n\r\n<p>L.M.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Ein herrlicher Gruss von der C\u00f4te d&#8217;Azur, die wirklich ewig blau zu sein scheint. Wir ruhen aus, f\u00fchlen uns sehr wohl. Die Angelegenheit Gr. Ned. habe ich mit Greshoff besprochen, aber aus \u2018technischen\u2019 Gr\u00fcnde kommt die Aufnahme einer fremdsprachigen oder \u00fcbersetzten Arbeit leider <i>nicht<\/i> in Frage. Erzielten Sie schon einen Resultat bei Querido?<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>gern Ihr <i>MtB.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Ant.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Dag beste K.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Jan<\/i> [<i>Greshoff<\/i>]<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>\r\n<i>Prentbriefkaart.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Jan Gresboff was redakteur van<\/i> Groot Nederland.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Donnerstag<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>Lieber Merz<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">In der n\u00e4chsten Woche werden wir Sie mit Freude auf ein paar Tage hier begr\u00fcssen. Leider sind wir noch unsicher, weil mein Schwiegervater sich gemeldet hat, aber noch nicht f\u00fcr einen bestimmten Tag. Sobald er sich entschlossen hat, veerde ich Ihnen einen Vorschlag machen. Passt Ihnen in der n\u00e4chsten Woche jeder Tag?<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Das Manuskript habe ich schon vorgestern an Querido Verlag geschickt. Jetzt, wo ich noch etwas mehr \u00fcber Ihr Buch gedacht habe, glaube ich auch den Einfluss <i>Kafkas<\/i> zu entdecken. Die Dame B und Ihre Erdbeertorte k\u00f6nnte ja in \u2018Amerika\u2019 zu Hause sein. Die ganze Atmosph\u00e4re hat, besonders in der zweiten H\u00e4lfte, bestimmt viel \u2018Kafkaisches\u2019, nur ist der Inhalt so verschieden, dass man das erst sp\u00e4ter feststellt. Ihr Temperament neigt mehr zu Dostojewsky\r\n<\/p><div class=\"pb\">[p. 82]<\/div><p>hin, und so stellt sich heraus, dass Kafka and Dostojewsky sehr viel Gemeinsames haben.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">Also, bis n\u00e4chste Woche. Sic h\u00f6ren noch von mir.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>herzl. Gr.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Menno ter Braak<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<p>\r\n<i>Kaart.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>De aanhef Merz is gewijzigd in Kurt, de zin \u2018Das Manuskript habe ich schon vorgestern an Querido Verlag geschickt,\u2019 is doorgehaald, beide door Konrad Merz uit veiligheidsoverwegingen gedurende de oorlog.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<p class=\"indent\">\r\n<i>Het manuskript<\/i> = Generation ohne V\u00e4ter, <i>dat totnutoe niet verschenen is. Op grond hiervan is het jaar 1933 aannemelijk voor deze kaart.<\/i>\r\n<\/p>\r\n\r\n<\/div><div class=\"wp-block-column dbnl-rechts is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><div id=\"noten-apparaat\"><div class=\"interp\">\n<h3>Over dit hoofdstuk\/artikel<\/h3>\n<p><label>auteurs<\/label><\/p>\n<p>brief aan  <a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/auteurs\/auteur.php?id=merz003\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Konrad Merz<\/a><\/p>\n<p>brief van  <a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/auteurs\/auteur.php?id=braa002\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Menno ter Braak<\/a><\/p>\n<br><p><label>datums<\/label><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/calendarium\/?d=19350524\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">24 mei 1935<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/calendarium\/?d=19350618\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">18 juni 1935<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/calendarium\/?d=19350619\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">19 juni 1935<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/calendarium\/?d=19350822\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">22 augustus 1935<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/calendarium\/?d=19360413\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">13 april 1936<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/calendarium\/?d=19360725\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">25 juli 1936<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/calendarium\/?d=19361221\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">21 december 1936<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/calendarium\/?d=19370514\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">14 mei 1937<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/calendarium\/?d=19380703\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">3 juli 1938<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/calendarium\/?d=19380923\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">23 september 1938<\/a><\/p>\n<br>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[p. 72] Ter Braaks brieven aan Konrad Merz &#8216;s Gravenhage, 24 Mai &#8217;35 Sehr geehrter Herr Lehmann \u00a0 Vielen Dank f\u00fcr Ihren Brief. 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